MechaniXnews – 22.02.2019

In sechster Generation – aufgepeppt

Als Bulli, Transporter, Caravelle, Multivan und California ist der VW-Transporter zur Ikone unter den Nutzfahrzeugen geworden. Nun zeigt VW beim Genfer Autosalon ein grosses Update der Baureihe T als Weltpremiere. T6.1 heisst die digitalisierte und vernetzte Ausführung. Neu an Bord sind eine grosse Schar von Assistenzsystemen, erstmals digitale Instrumente sowie die neuste Generation der VW-Infotainmentsysteme mit integrierter SIM-Karte. Ebenfalls neu gestaltet wurden die Frontpartie und die Instrumententafel, und die Serienausstattung ist umfassender geworden. Neue TDI-Motoren mit 90 bis 199 PS sorgen für Vortrieb. Der neue T6.1 kommt jedoch erst im Herbst auf die Strasse.

MechaniXnews – 20.02.2019

Das kooperative Fahrzeug

Das autonome Fahren könnte ein wesentlicher Baustein der Mobilität der Zukunft sein. Aber damit Menschen Vertrauen zur Maschine fassen, müssen sie unmittelbar und intuitiv erkennen können, was ein autonomes Fahrzeug vorhat. Dieses Vertrauen erforscht Mercedes-Benz mit Hilfe des „kooperativen Fahrzeugs“. Das Erprobungsfahrzeug, ein S-Klasse-Modell, verfügt über eine 360°-Lichtsignalisation. Leuchten in der Farbe Türkis auf dem Dach zeigen den autonomen Fahrmodus an. Permanentes Licht zeigt: Das Fahrzeug ist im autonomen Fahrmodus, unabhängig davon, ob es fährt oder steht. Langsames Blinken: Das Fahrzeug bremst ab. Schnelles Blinken: Das Fahrzeug fährt in Kürze los. In Tests wurde deutlich, dass sich die Lichtsignalisation entscheidend auf die Akzeptanz autonom fahrender Fahrzeuge sowie auf das Sicherheitsgefühl der Fussgänger auswirkt.

MechaniXnews – 18.02.2019

Sonne liefert Energie im Überschuss

Auf den Dächern der beiden Logistikzentren des ungarischen Standorts Györ errichtet Audi zusammen mit E.On einen Sonnenenergiepark mit einer Fläche von 160’000 m2. Damit entsteht dort die grösste europäische Photovoltaikanlage, die auf einem Gebäude angebracht ist. Die Bauarbeiten für die neue Anlage von Audi Hungaria, die über eine Spitzenleistung von 12 MW verfügen soll, beginnen im August, und ab Anfang 2020 beginnt damit die Erzeugung erneuerbarer Energie. Ziel ist, den Standort Györ künftig vollständig CO2-neutral zu betreiben. Die Anlage wird jährlich mehr als 9,5 GWh Energie produzieren. Das entspricht dem jährlichen Energiebedarf von 5000 Haushalten. Dank dem Grünstrom gelangen rund 6000 t Kohlendioxid weniger in die Luft. 

MechaniXnews – 15.02.2019

Zu Land und zu Wasser

Mercedes-AMG und Cigarette Racing präsentierten gestern auf der Miami Boat Show die 41‘ AMG Carbon Edition. Als elftes gemeinsam entwickeltes Boot in der langen Partnerschaft setzt diese Spezialausführung  neue Massstäbe bei Leistung, Handling und Vielseitigkeit. Leichtbauweise und Design sind inspiriert vom Mercedes-AMG GT 63 S 4-Türer Coupé. Bei der 41‘ AMG Carbon Edition wurden viele Kohlefaserkomponenten verbaut. Rund 250 kg konnten so eingespart werden. Das Boot verfügt über einen optimierten Schwerpunkt und bietet ein ideales Handling. Die 41‘ AMG Carbon Edition wird von vier Aussenbordmotoren Mercury Racing 400R angetrieben. Zusammen erzeugen diese 1177 kW und ermöglichen eine Höchstgeschwindigkeit von 142 km/h. Das neue Boot kann acht Passagiere mit Höchstgeschwindigkeit oder bis zu 20 Passagiere mit Reisegeschwindigkeit transportieren. 

MechaniXnews – 13.02.2019

Multimesszelle für noch bessere Qualität

Im Karosseriebau des BMW-Werks Dingolfing ist zur Qualitätsteuerung seit kurzem eine neuartige Inline- Multimesszelle im Einsatz. Sie arbeitet vollautomatisiert und verbindet auf engstem Raum verschiedene Messverfahren zur geometrischen Beurteilung der Karosserie. Bisher wurden Fahrzeuge für Stichprobenkontrollen vorübergehend aus der laufenden Produktion ausgegliedert und in einem separaten Messraum kontrolliert. Dagegen ist die neue Messzelle voll in den Fertigungsfluss integriert. Mit ihr ist eine vollautomatisierte Komplettmessung der Karosserie in 30 Minuten möglich. Zudem ist die Messanlage flexibel ausgelegt, so dass sämtliche in Dingolfing gefertigten Modelle so geprüft werden können. Dazu kontrollieren Roboter 210’000 Messpunkte pro Sekunde, und pro Karosserie werden zehn Gigabyte an Auswertungsdaten erhoben. 

MechaniXnews – 11.02.2019

Vollautomatisches Parken und Laden

Immer mehr Elektroautos müssen sich öffentliche Ladestationen teilen. Mit dem Automated Valet Parking System (AVPS) möchte Hyundai Wartezeiten vermeiden. Das System kombiniert vollautomatisches Parkieren und induktives Laden der Batterie. Ist die Batterie geladen, platziert das AVPS das Fahrzeug in einer anderen Parklücke. So kann das nächste Auto die Ladestation nutzen. Weil Elektrofahrzeug, Parkeinrichtung, Ladesystem und die Smartphone-App kontinuierlich miteinander kommunizieren. Kann der Fahrer sein Auto per Mobiltelefon ordern, und dieses kehrt dann autonom zurück. 

Hyundai wird 2021 in verschiedenen Städten autonomes Fahren anbieten. Das AVPS ist mit der Einführung autonomer Fahrzeuge der Stufe vier für 2025 vorgesehen. 

MechaniXnews – 08.02.2019

Passat, bei VW ein Erfolgswind

Mit anlaufender Produktion der achten Generation des Passat feiert VW demnächst einen Rekord: Im Frühjahr wird der Bestseller die Schallmauer von 30 Millionen Einheiten durchbrechen. Die Messepremiere feiert das neue Modell beim Automobilsalon in Genf. Er wartet mit diversen technische Neuheiten auf: etwa dem Travel Assist und dem IQ-Drive-System, das teilautomatisiertes Fahren mit Geschwindigkeiten bis 210 km/h ermöglicht. Weiterentwickelt wurde auch der Antriebsstrang. Das Plug-In-Hybridsystems des Passat GTE kommt mit einer deutlich grösseren elektrischen Reichweite von rund 55 km (WLTP) respektive rund 70 km (NEFZ). Der GTE erreicht bereits die Grenzwerte der ab 2021 für Neuwagen geltenden Abgasnorm Euro 6d. Alle weiteren TSI- und TDI-Antriebe erfüllen die Abgasnorm Euro 6d-Temp.

MechaniXnews – 06.02.2019

Kabelloses Laden

Seit Jahren ist die Ostschweizer Firma Brusa bei der Entwicklung neuer Komponenten für die Elektromobilität ganz vorne mit dabei. Unter anderem hat sie BMW mit der «Frame»-Technologie unterstützt bei der Einführung neuer Modelle mit induktiver Lademöglichkeit. Diese von Brusa entwickelte Technologie ermöglicht die Integration der Leistungselektronik sowie der Komfort- und Sicherheitssysteme in der Bodenplatte und in der Fahrzeugkomponente. Das System wurde als erste induktive Ladelösung durch den TÜV Rheinland nach der Wireless Power Transfer Norm IEC61980 zertifiziert. Mit der ersten Produktgeneration sammelt Brusa nun Erfahrungen, die in die zweite Generation einfliessen sollen. Nun plant das Unternehmen ein Baukastensystem, bei dem der Nutzer bei angepasster Fahrzeugspule mit ein und derselben Bodenplatte 3,7 bis 11 kW in zwei gängigen Bodenfreiheiten laden kann. 

MechaniXnews – 04.02.2019

Schub für Erdgasautos

VW hat seine Erdgasmodelle grundlegend überarbeitet und stattet Polo TGI und Golf TGI unter anderem neu mit einem dritten Erdgastank aus. Damit erhöht sich die Reichweite des neuen Polo TGI  gegenüber dem Vorgängermodell im reinen CNG-Betrieb um bis zu 60 km. Beim Golf TGI beläuft sich der Reichweitezuwachs auf bis zu 80 km. Gleichzeitig sorgt im Golf der neue 1,5-l-TGI-Vierzylindermotor mit 130 PS für bessere Fahrleistungen. Während das Fahren mit Erdgas die CO2-Emissionen gegenüber dem Benzinauto um rund 20% verringert, lässt sich bei der Betankung mit Biomethan oder E-Gas eine noch deutlich bessere CO2-Bilanz erreichen. Biomethan wird aus pflanzlichen Reststoffen gewonnen, E-Gas lässt sich aus überschüssigem, regenerativ erzeugtem Strom (Power-to-Gas) herstellen. 

MechaniXnews – 01.02.2019

Koenigsegg mit Freevalve-Motor

Dank der Beteiligung von National Electric Vehicle Sweden (NEVS), dem Unternehmen, das Saab-basierte Elektroautos herstellen wird, kann Autobauer Koenigsegg den Freevalve-Motor zur Serienreife entwickeln und in einem neuen Modell einbauen. Gründer und CEO Christian Koenigsegg entwickelt einen Supersportwagen mit Hybridantrieb, der als Verbrenner den Freevalve-Motor erhalten soll. Dessen Ventile werden von pneumatischen Aktoren bewegt, so dass keine Nockenwellen benötigt werden. Je nach Leistungsbedarf kann der Motor sogar zwischen Zweitakt- und Viertaktbetrieb umschalten. Das neue Hybridmodell soll zusätzlich zum demnächst erscheinenden Nachfolger des Agera RS gebaut werden und rund eine Million Euro kosten.