MechaniXnews – 22.05.2018

GSi Nummer zwei

Nach dem Insignia GSi bringt Opel demnächst auch den Corsa als GSi auf die Strasse. Der kleine Fronttriebler wird von einem 1,4-l-Turbomotor angetrieben, der 220 Nm Maximaldrehmoment sowie eine Leistungsspitze von 150 PS zu bieten hat. Damit beschleunigt das Fahrzeug in 8,9 s aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 207 km/h. Das von der OPC-Variante bekannte Sportfahrwerk und die rot lackierten Bremssättel sorgen für ein perfektes Handling und kurze Bremswege. Auf Wunsch gibt es 18-Zoll-Leichtmetallräder. Äusserlich ist der Corsa GSi an den grossen Lufteinlässen, der speziellen Motorhaube, dem Heckspoiler und an den prägnanten Seitenschwellern zu erkennen. Im Innenraum findet man – optional – Recaro-Performance-Sitze, ein Sport-Lederlenkrad und Aluminium-Pedale. Die ersten Fahrzeuge werden ab Oktober bei den Händlern eintreffen.

MechaniXnews – 18.05.2018

Dieselhybrid von Kia

Der Hyundai-Kia-Konzern treibt alternative Antriebssysteme mit Hochdruck an. Batterie- und Brennstoffzellen-betriebene Elektroautos sind das eine, neue Hybridfahrzeuge das andere. In der zweiten Jahreshälfte wird Kia im Modell Sportage den ersten 48-V-Diesel-Mildhybridantrieb einführen. Im Ceed kommt dieser Antriebsstrang im nächsten Jahr. Der neue Antriebsstrang – Ecodynamics+ genannt – reduziert den CO2-Ausstoss, indem er mit elektrischer Energie aus einer zusätzlichen 48-V-Batterie boostet und durch einen neuen Mildhybrid-Starter-Generator die Segelphasen verlängert. Das System mit 0,46-kWh-48-V-Lithium-Ionen-Batterie funktioniert in Kombination mit der SCR-Abgasreinigung. Es wird von einer intelligenten elektronischen Motorelektronik gesteuert.

MechaniXnews – 16.05.2018

Ein Maserati-Tag in Monte Carlo

Der historische Grand Prix von Monaco zog am vergangenen Wochenende neben Tausenden von Zuschauern auch wieder 180 klassische Grand-Prix-Fahrzeuge an.  Allein 19 Rennwagen stammten von Maserati. Ein besonderes Highlight war der von Schauspieler Anthony Sinopoli pilotierte Maserati 6CM, ein Vorkriegsrennwagen, der einst bei den Vorläuferrennen der Formel 1 antrat. Das Fahrzeug galt aufgrund seines leicht an unterschiedliche Rennstrecken anpassbaren Federungssystems als sehr fortschrittlich. In Monaco starteten auch vier Exemplare des berühmten Maserati 250 F (Bild). Der zwischen 1954 und 1957 gebaute Rennwagen bescherte Maserati nicht nur unzählige Siege, sondern vor allem 1957 mit Juan Manual Fangio am Steuer den Gewinn der Formel-1-Weltmeisterschaft.

MechaniXnews – 14.05.2018

Der Wohltätigkeits-Lambo

Nur ein halbes Jahr lang war Papst Franziskus Lamborghini-Besitzer. Der Huracan, der im November 2017 Seiner Heiligkeit übergeben wurde, ist am vergangenen Samstag im Grimaldi Forum in Monte Carlo von RM Sotheby’s für 715’000 Euro versteigert worden. Den Erlös wird Franziskus zugunsten dreier wohltätiger Projekte verwenden. Der Huracan RWD für den Papst wurde von der Lamborghini-Personalisierungsabteilung „Ad Personam“ massgeschneidert. Er ist als Hommage an die Farben der Flagge der Vatikanstadt in Bianco Monocerus (Weiss) gehalten, mit entlang der Karosserie verlaufenden Streifen in Giallo Tiberino (Gelb).

MechaniXnews – 11.05.2018

SUV auch für Könige

Endlich müssen die SUV-Freunde unter den Rolls-Royce-Kunden nicht mehr auf Fremdmarken ausweichen. Der Luxusautohersteller aus Goodwood hat gestern sein neustes Produkt vorgestellt: den Cullinan. Das 5341 mm lange und 2164 mm breite Fahrzeug weist einen Radstand von 3295 mm auf, hat vier Türen und bietet fünf Personen Platz, wobei das Passagierabteil mit einer Glaswand vom Gepäckraum abgetrennt ist und unterschiedliche Sitzanordnungen möglich sind. Angetrieben wird der ohne Fahrer mindestens 2660 kg wiegende Palast auf Rädern von einem 6,75-l-V12 mit 571 PS und 850 Nm. Das soll „ausreichend“ sein für eine bemerkenswerte Offroad-Performance und eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h.

MechaniXnews – 09.05.2018

Mit beachtlicher Reichweite

Der rein elektrisch angetriebene Kia Niro wird beim Autosalon von Paris im Oktober dieses Jahres Europapremiere feiern. In Korea wurde das Fahrzeug auf der Electric Vehicle Expo nun bereits vorgestellt. Der in den Design Centers in Kalifornien und Namyang, Korea, konzipierte Niro EV verfügt über einen speziellen Kühlergrill, futuristisch anmutende Lufteinlässe und pfeilförmige LED-Tagfahrleuchten. Angetrieben wird das Fahrzeug von der neusten Generation des Kia-Elektroantriebsstrang. Der in einem 64-kWh-Lithium-Polymer-Akku gespeicherte Strom reicht eine Fahrstrecke von mehr als 450 km.  Der Niro EV wird in der zweiten Jahreshälfte 2018 in Korea auf den Markt kommen und zu gegebener Zeit in anderen Märkten eingeführt.

MechaniXnews – 07.05.2018

Aus der Tuning-Abteilung

Seit einigen Monaten ist Cupra unter dem Dach von Konzernmutter Volkswagen eine eigene Marke. Trotzdem nennt sich das neue Produkt des Tuning-Spezialisten Abt nun Seat Leon Cupra ST 370. Selbstverständlich steht die Zahl 370 für die maximale Anzahl PS, die der 2-l-Vierzylinder-Turbobenziner via 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe an Vorder- und Hinterräder abgibt. Das maximale Drehmoment beträgt 460 Nm und steht zwischen 1800 und 5500/min stets zur Verfügung. So kann der neue Seat-Kombi aus der Abtei in nur 4,6 s aus dem Stand auf Tempo 100 km/h beschleunigt werden und schliesslich eine Höchstgeschwindigkeit von 265 km/h erreichen. Damit das Sondermodell auch schön exklusiv bleibt, wird die Stückzahl auf 225 beschränkt.

MechaniXnews – 04.05.2018

Porsche erweitert Hybrid-Palette

Der neue Porsche Cayenne E-Hybrid verbindet hohe Fahrdynamik mit Effizienz: Ein 3-l-V6-Verbrennungsmotor und eine Elektromaschine generieren zusammen eine Systemleistung von 462 PS und ein Maximaldrehmoment von 700 Nm. Die vom Modell 918 Spyder abgeleitete Boost-Strategie sorgt im neuen Plug-in-Hybrid-Cayenne dafür, dass der E-Motor in allen Fahrmodi des serienmässigen Sport-Chrono-Pakets für einen zusätzlichen Leistungsschub genutzt werden kann. Das 2300 kg wiegende SUV beschleunigt in 5,0 s von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 253 km/h. Rein elektrisch fährt der neue Cayenne E-Hybrid bis zu 44 km weit und bis zu 135 km/h schnell. Die unter dem Ladeboden im Heck verbaute 14,1-kWh-Batterie lässt sich mit dem optionalen 7,2-kW-On-Board-Ladegerät (230 V, 32 A) in 2,3 h „auftankten“.

MechaniXnews – 02.05.2018

Frischzellenkur für das i20-Paar

Hyundai verpasst dem Kleinwagenpaar i20 und i20 Active ein Facelifting. Neu sind diverse Designelemente, das Sicherheitspaket Smart Sense, Konnektivititätslösungen sowie effiziente Motoren. Die Front wurde vollständig überarbeitet. Neben einem neuen vorderen Stossfänger erhält der i20 nun auch den markentypischen Kaskadenkühlergrill. Am Heck fallen überarbeitete Stossfänger und neu gestaltete Leuchten auf. Beide Modelle sind weiterhin mit dem 1-l-Turbo-Dreizylinder erhältlich, der wahlweise 100 PS oder 120 PS leistet und mit 5- oder 6-Gang-Schaltgetriebe respektive 7-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert ist. Als weitere Leistungsvarianten stehen ein 1,2- und ein 1,4-l-Benziner mit Leistungen von 75 bis 100 PS zur Verfügung. Die neuen Modelle kommen nächsten Monat auf die Strasse.

MechaniXnews – 30.04.2018

68er der sportlichen Art

1968 war nicht nur das Jahr der Studentenunruhen und des LSD-Hipes, es war auch das Geburtsjahr des legendären Opel GT. Das Sportcoupé, oft auch als europäische Variante des GM-Schwestermodells Chevrolet Corvette bezeichnet, war schon damals das Ergebnis einer deutsch-französischen Zusammenarbeit: Die französischen Karosseriebauer Chausson und Brissoneau & Lotz steuerten die Press- und Schweissarbeiten der Blechteile sowie Lackierung und Innenausstattung bei, während Opel in Deutschland für die Montage von Fahrwerk und Motor verantwortlich war. Für die GT-Kunden standen zwei Triebwerke zur Wahl: Ein aus dem Kadett bekannter 1,1-l-Vierzylinder mit 60 PS und ein 1,9-l-Aggregat mit 90 PS aus dem Rekord. Serienmässig kam ein manuelles Vierganggetriebe zum Einsatz, als Option wurde eine 3-Gang-Automatik geliefert. Angetrieben wurden selbstverständlich die Hinterräder.