MechaniXnews – 02.11.2018

Spione in Verkleidung

Für den Animationsfilm „Spies in Disguise“ hat Audi virtuelles Konzeptauto entwickelt. Das Modell RSQ e-tron ist im futuristischen Design auf der Kinoleinwand unterwegs und verbindet autonomes Fahren mit künstlicher Intelligenz. Das Auto wird gefahren von der Hauptfigur Lance Sterling, einem Agenten, der als Supermann-Protagonist auf vier Rädern auftritt. Der Audi RSQ e-tron demonstriert, wie man in Zukunft mobil sein könnte. Sein Exterieur und Interieur haben die Audi-Designer in enger Zusammenarbeit mit der 20th-Century-Fox-Tochter Blue Sky Studios entworfen. Die sportliche Linienführung des Zweisitzers kombiniert mit seiner futuristischen Innenausstattung unter- streicht die Designsprache der Marke aus Ingolsdtadt. Im Film sind Agent Lance Sterling und der RSQ e-tron ein Duo, das sich perfekt ergänzt.

MechaniXnews – 31.10.2018

Facelift für den HR-V

Honda führt in der Schweiz das 2019er-Modell des HR-V ein. Das Kompakt-SUV wartet mit einem überarbeiteten Aussendesign, modifizierter Innenausstattung und neuen Technik-Features auf. Neu geformte LED-Tagfahrlichter, je nach Ausstattung in Verbindung mit getrenntem Abblend- und Scheinwerferlicht, kommen zum Einsatz. Im neuen HR-V arbeitet ein 1,5-l-i-Vtec-Saugmotor mit 130 PS und 155 Nm. Der frisch abgestimmte Benziner wird mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe oder mit der stufenlosen CVT-Automatik angeboten. Je nach Ausstattung ist auch ein Active-Noise-Cancellation-System vorhanden. Ab Frühjahr 2019 ergänzt Honda die Modellpalette durch einen leistungsgesteigerten 1500er-Motor.

MechaniXnews – 29.10.2018

Mittelklasse aus den USA

Volvo, seit mehreren Jahren im Besitz des chinesischen Konzerns Geely, fertigt neu auch in den USA Autos. Im vor kurzem eröffneten Werk in Charleston, South Carolina, entsteht die Mittelklasselimousine S60. Sie basiert wie die Brüder XC60 und V60 sowie die Modelle der 90er-Reihe auf der grösseren Plattform SPA (Scalable Product Architecture). Das neue US-Modell wird ab März 2019 in Europa verfügbar sein, zuerst in den beiden Antriebsvarianten T6 AWD R-Design (316 PS) und T8 Twin Engine Polestar Engineered mit Öhlins-Dämpfern und Brembo-Bremse (415 PS). Später folgen weitere Motorisierungen, als Benziner und Plug-in-Hybride, nicht aber als Diesel. 

MechaniXnews – 26.10.2018

Hybrid-Schönling

In Prag drehte der Skoda Vision RS, der auf dem Pariser Automobilsalon als Weltpremiere gezeigt wurde, erste kurze Proberunden vor Journalisten. Offenbar sind die Zeiten vorbei, in denen im tschechischen Mlada Boleslav ausschliesslich vernunftsoptimierte Fahrzeuge entstanden. Mit dem Vision RS setzt nun auch Skoda auf Emotionen. Bei der Studie handelt es sich um ein Plug-in-Hybridauto, das mit einem 1,5-l-Benzinmotor und einer Elektromaschine eine Systemleistung von 245 PS liefern soll. Damit sind nach Angaben der Entwickler ein Beschleunigungswert von 7,1 s für 0 bis 100 km/h sowie ein CO2-Ausstoss von nur 33 g/km möglich. Die 13-kWh-Batterie soll sich an einer Ladestation in 2,5 Stunden laden lassen. Wann und in welcher Form genau dieses Auto beim Händler stehen wird, ist noch offen.

MechaniXnews – 24.10.2018

Optional mit Kreiskolbenmotor

Bisher hat Mazda auf den Verbrennungsmotor gesetzt – in Versuchsfahrzeugen sogar mit Wasserstoff-Wankelaggregat. Die Japaner gehen davon aus, dass im Jahr 2030 immer noch 95% aller Fahrzeuge, die das Unternehmen produziert, von Verbrennungsmotoren in Kombination mit einer Form von Elektrifizierung angetrieben werden. Daher bleibt die Optimierung dieser Aggregate von grosser Bedeutung. Im Jahr 2020 wird Mazda dann mit dem ersten Elektrofahrzeug auf den Markt kommen. Das Modell wird es in zwei Versionen geben: entweder rein batterieelektrisch angetrieben oder kombiniert mit einem kleinen Kreiskolbenmotor, der als Range-Extender dient. Der Verbrenner lädt die Fahrzeugbatterie bei Bedarf auf und nimmt dem Kunden damit die Reichweitenangst. So feiert der Kreiskolbenmotor ein Comeback als Antriebsquelle der Zukunft. Der Motor kann neben Benzin auch Flüssiggas verarbeiten.

MechaniXnews – 22.10.2018

Markentausch im VW-Konzern

Erstmals seit 20 Jahren läuft in Wolfsburg wieder ein Auto der Marke Seat vom Band: der Tarraco. Entwickelt wurde der neue Tiguan-Bruder in Martorell und Barcelona. In Wolfsburg wird er nun gemeinsam mit Tiguan und Touran gefertigt. Mit diesem Schritt zur Mehr-Marken-Produktion stärkt der Konzern die Auslastung des VW-Stammwerks. Im Gegenzug wird der neue Audi A1 im spanischen Seat-Werk Martorell produziert. Der A1, der auf der gleichen Plattform aufgebaut ist wie der neue Ibiza, ist nach dem A3 das zweite Audi-Modell, das dort entsteht. In den drei Produktionsstätten Barcelona, El Prat de Llobregat und Martorell beschäftigt Seat über 15’000 Mitarbeiter. Die Modelle Ateca und Toledo werden in der Tschechischen Republik gebaut, während der Alhambra und der Mii in der Slowakei entstehen.

MechaniXnews – 19.10.2018

Siebensitzer X7

Mit seiner Länge von 5151 mm, der Höhe von 1805 mm sowie dem Radstand von 3105 mm zählt der neue BMW X7 ab März 2019 zu den grössten SUV-Modelle auf Schweizer Strassen. Serienmässig ist der Neuling mit 20-Zoll-Leichtmetallrädern ausgestattet, aber selbstverständlich kann dies noch getoppt werden mit 21- und 22-Zöllern. Auf drei Sitzreihen bietet der X7 Platz für sieben Personen. Zur Markteinführung steht das Gross-SUV mit einem Reihensechszylinder-Ottomotor (450 Nm, 340 PS) als 40i oder mit Diesel-Sechszylindern als 30d (620 Nm, 265 PS) oder M50d (760 Nm, 400 PS) im Angebot. Alle Motorvarianten sind mit 8-Gang Steptronic und Allradantrieb x-Drive gekoppelt. Der jüngste unter den zahlreichen im X7 verfügbaren Assistenten ist der Intelligent Personal Assistant, der – per Sprachbedienung aktivierbar – den Fahrer bei der Bedienung von Fahrzeugfunktionen individuell unterstützt. 

MechaniXnews – 17.10.2018

GTS-Kur für die Panameras

GTS steht bei Porsche für Gran Turismo Sport. Schon 1963 brachte der 904 Carrera GTS als strassenzugelassener Sportwagen Rennsporttechnik auf die Strasse. Nun erweitert Porsche die Panamera-Familie um zwei GTS-Modelle. Sowohl die Limousine als auch die Kombiversion Sport Turismo entlocken dem 4-l-V8-Biturbomotor in der GTS-Ausführung 620 Nm und 460 PS. Ein weiter gestrafftes Fahrwerk inklusive Dreikammer-Luftfederung sowie spezifischen Design- und Ausstattungsmerkmalen gehören ebenfalls zum GTS-Paket. Mit dem serienmässigen Sport-Chrono-Paket beschleunigt der Panamera GTS aus dem Stand in 4,1 s auf 100 km/h. Die Kraftübertragung erfolgt via 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe PDK und Allradantriebssystem.

MechaniXnews – 15.10.2018

Plug-in-Hybrid, dritte Generation

Mercedes lanciert mit dem Modell S560e bereits die dritte Generation von Plug-in-Hybridfahrzeugen. Die weiterentwickelten Komponenten und die neuen Vorausschaufunktionen des intelligenten Antriebsmanagements sollen eine verbesserte elektrische Performance und ein Plus an Komfort bringen. Die Oberklasselimousine mit langem Radstand ist mit 3-l-V6-Benzinmotor (500 Nm, 367 PS) sowie Plug-in-Hybridgetriebe 9G-Tronic mit Elektromotor (90 kW) und 13,5-kWh-Akku ausgestattet. Daraus ergeben sich eine Systemleistung von 476 PS, ein Systemdrehmoment von 700 Nm sowie eine elektrische Reichweite von rund 50 km. An Fahrleistungen bietet der S560e eine Beschleunigung von 5,0 s von 0 auf Tempo 100 und eine Maximalgeschwindigkeit von 250 km/h. 

MechaniXnews – 12.10.2018

Augmented Reality im Head-up-Display

Zulieferer Continental demonstriert erstmals ein automobiltaugliches, auf Wellenleitertechnologie basiertes Head-up-Display (HUD) mit Augmented Reality (AR). Realisiert wird die AR im HUD in Form von grafischen Einfügungen in der realen Verkehrsansicht. Die Einbettung der AR in die reale Ansicht lässt den Fahrer sofort erfassen, wo und warum seine Aufmerksamkeit gefordert ist. Virtuelle Navigationshinweise auf der Fahrbahn erleichtern ihm das Fahren und erhöhen damit die Sicherheit. Beim automatisierten Fahren kann ein AR-HUD auf Wunsch auch transparent machen, was das Auto „sieht“ und „plant“. Möglich wurde die Erfassung des gesamten Fahrer-Sichtbereichs auf kompaktem Raum durch die neue Technik auf Basis eines flachen Wellenleiters anstelle der bisher üblichen Verwendung von Spiegeln im Inneren des Gerätes.